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Zu Besuch in der schönen Hansestadt Wismar

Die Hansestadt Wismar gehört eindeutig zu den schönen Hansestädten der Ostsee. In Mecklenburg-Vorpommern gelegen gibt es in dieser Stadt einiges zu entdecken. Wir nehmen euch auf eine Erkundungsreise mit.

Die beste Anreise nach Wismar

Wenn ihr, wie wir mit dem Auto nach Wismar anreist, stellt sich natürlich sofort die Parkplatz-Frage. Es gibt zwar zahlreiche Parkmöglichkeiten im Innenstadtbereich selbst, zum Beispiel auf dem Marktplatz, allerdings sind diese meist kostenpflichtig und auch nur in geringer Anzahl vorhanden. Unser Tipp daher: parkt etwas außerhalb, in unmittelbarer Nähe zum Stadthafen. Dort gibt es zwei große Parkflächen, auf denen ihr gewiss noch einen Parkplatz ergattern könnt. Ein kleiner Zusatztipp: der weiter stadtauswärts gelegene der beiden Parkplätze ist sogar vollständig kostenlos, während der andere mit einer günstigen Tagespauschale von einem Euro zu Buche schlägt. Da es sich aber wirklich nur um eine Entfernung von etwa 20 Metern handelt, kann man sich diesen Euro gerne sparen.

Auf der folgenden Karte haben wir den Parkplatz einmal für euch markiert:

Entlang des Stadthafens von Wismar

Der Stadthafen der Hansestadt WismarNachdem wir unser Auto auf dem zuvor genannten Parkplatz abgestellt hatten, begaben wir uns auf Entdeckungsreise durch den alten Stadthafen. Dieser ist sehr schön ausgebaut, naturgemäß etwas windiger als die Innenstadtbereiche, dafür findet ihr aber auch nur hier ordentliche Stände mit Fischbrötchen, Krabbensalat und anderen Leckereien aus dem Meer. Diese Verkaufsstände sind meist sogar in Form von kleinen Schiffen zu finden, so dass das hanseatische Flair eindeutig aufkommt. Ein bisschen weiter hinaus, immer den Stadthafen entlang, findet ihr sogar das Museumsschiff Poeler Kogge – , das gegen geringe Gebühr besichtigt werden kann. Hier finden ab und zu auch Aufführungen statt, ebenso lässt sich das Schiff für Veranstaltungen mieten und selbst Törns werden angeboten.

Auf Entdeckungstour durch die Wismarer Altstadt

Das Wassertor der Hansestadt WismarNach unserem kleinen, recht windigen Ausflug durch den Wismar Stadthafen machten wir uns auf in Richtung Altstadt. Wir schritten durch das Wassertor, dessen Bodenwerbung uns noch auf den Film Nosferatu aufmerksam machte, der hier 1921 vor der historischen Kulisse Wismars gedreht wurde. Wer diesen Film nicht kennt, sollte sich diesen Klassiker der Filmgeschichte mal dringend anschauen bzw. besorgen.

In Wismar wurde der Film Nosferatur gedreht

Die Häuser in Wismar sind teils reichlich verziertWeiter ging es durch die beschaulichen Gässchen der Altstadt hin zum einen Hektar großen Marktplatz von Wismar, wo sich der sprichwörtliche Alte Schwede – ein backsteingotisches Bürgerhaus – befindet. Ebenfalls ist auf diesem großen Platz die Wismarer Wasserkunst zu finden. Was auf die Entfernung wie ein Springbrunnen aussieht, ist in Wahrheit aber eine ausgeklügelte Trinkwasser-Verteilanlage, die hier ihre oberflächliche Krone zeigt. Die Wasserkunst Wismar ist das Wahrzeichen der HansestadtDas unterirdische Wassersystem versorgt Wismar nämlich seit dem 16. Jahrhundert mit Wasser. Leider kann es nur nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden, wir werden dies aber auf jeden Fall nachholen, wenn es uns das nächste Mal nach Wismar verschlägt.

Shopping und Cafés soweit das Auge reicht

Das Ursprungshaus der Karstadt Kette befindet sich in WismarAusgehend von dem riesigen Marktplatz gibt es in Wismar große Einkaufsstraßen, in denen die üblichen Ketten und Modegeschäfte zu finden sind. Hier befindet sich übrigens auch das Stammhaus der Karstadt Warenhauskette – im Jahr 1881 wurde hier das erste Geschäft eröffnet. Außerdem ist uns eine Sache in Wismar besonders aufgefallen: die hohe Cafédichte in Wismar. Hier gibt es wirklich an nahezu jeder Ecke ein Café, das mit leckeren Süßspeisen oder frischem Backwerk die Gäste zum Verweilen einlädt.

Das mykologische Informationszentrum Wismar widmet sich dem SteinpilzÜbrigens scheint es in Wismar eine ganz besondere Zielgruppe zu geben, denn hier befindet sich, wie wir herausgefunden haben, das mykologische Zentrum, welches sich mit den Eigenschaften von Pilzen, speziell des Steinpilzes, beschäftigt. Kurzum, alle Pilzliebhaber werden hier ein wahres El Dorado vorfinden, in dem es offenbar einiges zu lernen gibt. Wir begnügten uns jedoch mit dem bereits recht informativen Schaufenster und machten uns dann auf zum Abendessen, in Richtung Dat Schnitzelhus.

Weitere Impressionen aus Wismar

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