Fernziele, Georgia, USA
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Zu Besuch bei The Walking Dead

Ein paar Walking Dead waren auch tagsüber unterwegs

In Senoia, einem kleinen Städtchen südlich von Atlanta in den USA, haben wir an einem sonnigen Nachmittag zahlreiche Drehorte zu einer der bekanntesten, zeitgenössischen Serien besucht: The Walking Dead.

Das berühmte Städtchen Senoia

Eine gute halbe Stunde südlich von Atlanta in Georgia gelegen, befindet sich das kleine Städtchen Senoia (von den gerade mal gut 3.000 Locals übrigens “Se-Noy” ausgesprochen, wie uns unser Tourguide erklärte). Die Stadt zählt mit zu den reichsten Städten des Bundesstaates, was man auch an den schönen Straßen, schicken Geschäften und der sauberen Umgebung sehen kann. Auch so wäre Senoia also einen Besuch durchaus wert gewesen, aber wir waren wegen einer anderen Besonderheit dieses Ortes dort. In Senoia finden nämich schwerpunktmäßig die Dreharbeiten zu “The Walking Dead” statt. Vor Ort gibt es daher praktisch an jeder Straßenecke eine Filmkulisse zu sehen bzw. genau genommen steht man immer irgendwo vor oder in einer mittendrin.

Senoia ist eine schöne Stadt in Georgia

Eine Walking (Dead) Tour 

Doch der Reihenfolge nach: nach dem für die USA typischen, unkomplizierten Parkplatzsuche begaben wir uns in den hübschen Laden der Georgia Tour Company in der 53, Main Street, die mit “The Touring Dead” spezielle Walking Tours zu dieser TV-Serie anbietet. Zwar wurden in Senoia und Umgebung auch noch zahlreiche andere Produktionen wie “Grüne Tomaten”, “Friedhof der Kuscheltiere 2” oder “Drop Dead Diva” gedreht, “The Walking Dead” ist aber das aktuellste und sorgt natürlich für den größten Medien- und Fan-Hype. Daher hat sich die Georgia Tour Company auch hierauf spezialisiert und bietet offiziell 2.5-stündige Touren an, die sowohl Fußwege als auch den Transport mit einem elektrischen Cart beinhalten. Zum Preis von 25 USD pro Nase (Kinder unter 6 sind kostenlos) geht es praktisch jeden Tag ab 10 Uhr morgens los mit mehreren Touren am Tag. Die männlichen und weiblichen Tourguides sehen dabei erstaunlicherweise den Darstellern der Serie recht ähnlich, besonders bei dem Andrew Lincoln-Verschnitt mussten wir wirklich mehrmals hinsehen – aus der Ferne könnte man wirklich meinen, Rick Grimes führt gerade eine Horde Fans durch die Stadt.

Der Guide als Doppelgänger von Rick Grimes

 

Unterwegs mit Andrea

Wir wurden jedoch von “Andrea” durch die Stadt und zu den zahlreichen Drehorten geführt. Ihr Fachwissen bzgl. der Serie war umwerfend. Sie schaute nicht ein einziges Mal irgendwo nach, wusste alles sofort und es sprudelte förmlich aus ihr nur so heraus. Hier eine kleine Anekdote, dort ein Fakt zum Ablauf der Dreharbeiten, dort noch ein Hinweis, wo man am besten auch mal ein paar Schauspieler so treffen könnte – auch wenn ihr Seriencharakter es nicht so drauf hatte, “unsere” Andrea war der Knaller. So liefen wir erst ein wenig durch die Stadt, am Senoia (Woodbury) Cafe vorbei, durch die Anlagen des “Gouvernors”, zu den Bahnschienen nach “Terminus”, sahen die Eingänge und das Areal von “Alexandria” und auch noch diverse andere Ecken. Auch ein paar Geschichten dazu, wie die Einheimischen mit dem Trubel umgingen, hat sie uns erzählt und gezeigt (Spoiler: man achte nur auf die Giraffe mit der Augenklappe, die neuerdings Flügel bekommen hat). Fans der Serie werden sicherlich damit und den zuvor genannten Begriffen etwas anzufangen wissen oder sich ihren Teil denken können.

Alexandria von aussen betrachtet

Unser Fazit zur Tour

Kurzum, die Tour hat uns sehr gut gefallen, auch wenn Andrea die angeblichen 2.5 Stunden ordentlich überzogen hat. Zum Abschluss gingen wir dann nochmal in das Ladengeschäft der Tour (welches übrigens auch schon als Drehort hergehalten hat!), staunten über die vielen Pins in der Besucher-Karte, von wo aus überall schon Fans zu Besuch waren und erhielten sogar noch Silikonbänder dafür, dass wir die Tour überlebt (und einer von uns mit Warnweste den Schluss der Gruppe gebildet) hatten. Übrigens werden dort auch noch andere Touren angeboten, sogar eine Tour mit Live-Acting Anteilen ist im Programm. Im Anschluss gingen wir dann noch rüber zur Bäckerei, die uns unsere Andrea alias Jeni noch empfohlen hatte und kauften uns zum Abschluss erst einmal die leckeren Carol’s Cookies. Von uns eine klare Empfehlung – sowohl die Kekse als auch die Tour. 🙂

→ Zur Website der Georgia Tour Company

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Georgia Tour Company und Jeni für die fantastische Führung und schöne Kooperation.    

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