Indien, Südasien
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Mit dem Tuk Tuk durch Cochin

Tuk Tuk fahren in Cochin

Unsere erste Station in Indien war Cochin. Cochin war bis dato recht unbekannt für uns und Indien erst recht. 

Der Hafen von Cochin ist kein typischer Kreuzfahrthafen, vielmehr befanden wir uns mit der AIDAbella im Industriegebiet. Es warteten bereits zahlreiche Reisebusse und Verkaufsstände waren auch schon aufgebaut. 

Großes Transportangebot

Beim Verlassen des Schiffes wurden die Landgangskarten kontrolliert, eine Reisepasskopie hatten wir ebenfalls dabei. Kaum waren wir vom Schiff, wurden wir bereits von diversen Tuk Tuk und Taxifahrern angesprochen. Unser erstes Ziel war jedoch die Wechselstube am Ende des Terminals, wo uns schon die nächsten Fahrer erwarteten. Letztendlich handelten wir mit einem Fahrer 15 USD für einen Tag quer durch Cochin aus. Der Fahrer fuhr deutlich langsamer und vorsichtiger als die Fahrer in Bangkok. Blinker gibt es nicht, ein Fahrbahnwechsel wurde daher per Handzeichen angezeigt. Zu Fuß sollte man Cochin nicht erkunden, Fußwege gibt es nämlich nicht oder sie führen direkt auf der Fahrbahn entlang. Die Straßen sind zudem sehr eng. 

Der erste Eindruck

In Cochin herrschte viel Verkehr und uns fiel sofort der Müll auf den Straßen auf. Auf den Straßen sahen wir zudem zahlreiche Obdachlose. Es gab freilaufende Kühe und Ziegen – schon alles ein bisschen anders als zu Hause aber dann irgendwie doch so, wie wir uns Indien vorgestellt haben. Frei laufende Tiere findet man in Cochin auch immer wieder auf der Strasse

Unterwegs in Cochin

Mit dem Tuk Tuk fuhren wir vorbei an der Santa Cruz Church und einem christlichen Friedhof, weiter ging es zum lokalen Fisch- und Fleischmarkt, der für unseren Geschmack schon etwas gewöhnungsbedürftig war. Der Boden war voller Blut, überall waren Fliegen und eine Kühlung gab es nicht. 

Wäsche waschen mal anders

Anschließend besuchten wir ein traditionelles Waschhaus. Unser Fahrer begleitete und und gab uns ein paar Erläuterungen. Gewaschen wird noch per Hand und sogar die umliegenden Hotels brachten ihre Wäsche her. Wir fühlten uns ein bisschen wie in einer anderen Welt.

Die chinesischen Fischernetze

Schließlich kamen wir zu den Chinesischen Fischernetzen, sozusagen ein Wahrzeichen von Cochin. Mit Hilfe der traditionellen Netze wird auch heute noch gefischt. Die Umgebung war sehr touristisch mit zahlreichen Verkaufsständen. Netze waren nicht allzu viele zu sehen, ein kurzer Halt war daher vollkommen ausreichend.  Nachdem wir uns noch den Dutch Palace angesehen haben (es durften keine Fotos gemacht werden), brachte uns der Fahrer noch zu zwei Läden, in denen er sicherlich eine Provision erhielt. Gewürze, Kunsthandwerk und Tücher gab es dort. 

Ayurveda Massage zum abgewöhnen

Wir schlossen den Tag in Cochin mit einer Ayurveda Massage ab, wovon wir letztendlich aber enttäuscht waren. Der Massagesalon machte keinen sonderlich hygienischen Eindruck auf uns und es war zudem nicht sehr diskret. Die eigentlich wohltuende Massage auf der harten Liege endete zudem mit Kopfschmerzen und blauen Flecken im Rippenbereich. Eine Vorabrecherche im Internet wäre sicherlich angebracht. 

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