Italien, Nahziele
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Chiavari – die verschlafene Strandgemeinde in Ligurien

Chiavari Strand Ausblick Balkon

Es war bereits später Abend als wir nach einem ereignisreichen Tag in Mailand und Genua endlich in Chiavari ankamen. Dank mobilem Internet hatten wir von unterwegs aus das Hotel Santamaria über booking.com gebucht, ahnten aber nicht die Schwierigkeiten, die wir damit auslösen sollten.

Chiavari Hotel Santamaria

Mit dem Hotel Santamaria in Chiavari hatten wir ganz besondere Erfahrungen gemacht was die Reservierung anging.

Kaum angekommen in der Lobby des Hotels Albergo Santamaria in Chiavari, wurden wir von dem älteren Herbergsvater sehr unwirsch empfangen. Auf unsere Hinweise, dass wir bereits gebucht hatten, ging er überhaupt nicht ein, bot uns aber stattdessen ein Zimmer zum doppelten Preis an. Das ging so eine gewisse Zeit – wir gaben hier auch nicht nach – bis der gute Mann endlich einen jüngeren Kollegen zu Hilfe rief, der zum Einen des Englischen mächtig, zum Anderen auch das moderne Buchungssystem der bekannten Internet-Hotel-Seiten verstand. So kamen wir letztlich doch noch zu unserem Zimmer – netterweise im obersten Stockwerk des Hotels Santamaria.

Nach dem holprigen Check-In ins nächtliche Chiavari

Ein gemütliches Schlendern durch das abendliche Chiavari, dazu noch ein Eis auf die Hand und ein Bierchen in einem Straßencafé. So zumindest hatten wir uns das vorgestellt – wir wurden aber von der abendlichen Realität in Chiavari sehr schnell eingeholt. Die Straßen waren menschenleer, alle Geschäfte geschlossen und so entschlossen wir uns, noch kurz zum Strand zu schauen, was sich aufgrund der vielen Zäune und Begrenzungsbauten aber als nicht so einfach erwies. Am östlichsten Zipfel der Gemeinde Chiavari, kurz vor dem Torrente Entella, wurden wir aber doch noch fündig – in einer schnuckeligen Strandbar mit Surfer-Publikum. Dort genossen wir dann auch noch unser wohlverdientes Ichnusa-Bier, was wir schon aus dem Sardinien-Urlaub kannten, und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Die Position der Strandbar auf Google Maps

Der Morgen danach

Aufgrund unseres engen Zeitplans verzichteten wir auf die Erkundung von Chiavari bei Tageslicht – wir hatten bei Nacht ja schon einiges gesehen. Da wir uns aber angewöhnt haben, auch über das kleinste Fleckchen etwas in Erfahrung zu bringen (mobiles Internet und Wikipedia sei Dank!), lernten wir, dass Chiavari in der Tat nur eine kleine Gemeinde mit ca. 27.000 Einwohnern ist, die obligatorischen Kirchen und ein paar Ruinen als Wahrzeichen besitzt, noch zu Genua gehört und ein auch bei Italienern beliebter Strandort ist. Der recht schwierige Zugang zum Strand schreckte uns jedoch ein bisschen ab und so beschlossen wir, uns ohne neuerlichen Spaziergang durchs morgendliche Chiavari auf den Weg in die Bergwelt zu machen – zu den Marmorsteinbrüchen von Carrara.

Ein paar Impressionen aus Chiavari

 

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