Fernziele, Südostasien, Thailand
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Wat Arun oder der Tempel der Morgenröte

Der Wat Arun liegt unweit des Wat Pho, auf der anderen Seite des Flusses, so dass sich der Besuch der beiden Tempel förmlich anbietet. Mit der Fähre ist man schnell und äußerst günstig auf der anderen Flussseite und kann sich dort den ebenfalls sehr beliebten Wat Arun ansehen. Genauso machten wir es auch und setzten unsere Tempeltour am Wat Arun fort.

Der Wat Arun in Bangkok.jpg

Zu allen Tageszeiten sehenswert

Der Wat Arun oder auch Tempel der Morgenröte genannt, soll zwar zum Sonnenaufgang vom Ufer der anderen Flußseite am schönsten aussehen, wir kamen dann aber doch am späten Nachmittag direkt hier her, um möglichst vielen Touristen aus dem Weg zu gehen und uns den Tempel aus der Nähe anzusehen. Die Sonne steht zu der Tageszeit nicht mehr ganz so hoch, so dass man die Temperaturen besser ertragen kann. Eine schöne Abkühlung bietet die Fahrt mit der Fähre, bei der man sich den Wind um die Nase wehen lassen kann. Geöffnet ist der Tempel täglich von 7:00h – 17:00h und auch hier gilt: bitte auf eine respektvolle Bekleidung achten, ansonsten wird man am Eingang erstmal entsprechend eingekleidet. 🙂

Liebe zum Detail

Viele Details entdeckt man am Wat Arun.jpgBis 2016 finden am Wat Arun Restaurierungsarbeiten statt, so dass der Tempel zeitweise nicht besichtigt werden kann. Man sollte sich daher vor Ort informieren, ob der Tempel derzeit zur Besichtigung geöffnet ist. Das Zentrum der Tempelanlage bildet eine rund 70m hohe Pagode, die die größte Pagode der Welt ist. Diese Pagode ist, wie man erst aus der Nähe sieht, mit vielen kleinen Steinen und Mosaiken aufwendig verziert. Diese vielen kleinen Details werden erst aus der Nähe deutlich, so dass man alleine damit einige Zeit verbringen kann, diese Feinarbeit zu bewundern.Wächter am Wat Arun.jpg

Es geht hoch hinaus

Am Wat Arun geht es steil hinauf und herab.jpgÜber eine der vier Treppen kann man die Pagode besteigen und im Anschluss einen tollen Ausblick auf Bangkok genießen. Der Auf- sowie Abstieg ist jeweils sehr steil und die Treppenstufen sind doch etwas weiter auseinander, doch die Mühe lohnt sich. Vorbei geht es auch an Wächter-Statuen, den sogenannten Yakshas, die die Pagode bewachen. Insgesamt hat die Pagode vier Ebenen, wobei auf jeder Ebene unterschiedliche Götter und Figuren vorherrschen.

Fazit

Buddhastatue am Wat Arun.jpgUns hat der Wat Arun außerordentlich gut gefallen, da es sich hierbei um keinen typischen Tempel handelt. Der Bau in Form einer Pagode, die man zudem besteigen kann und die so detailreich verziert ist, ist in der Art und Weise einzigartig. Der Besuch lohnt sich und ihr solltet diesen Tempel ebenfalls nicht verpassen.

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