Italien, Nahziele, Sardinien
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Gairo Vecchio – Das Geisterdorf in den Bergen

Das Dorf Gairo Vecchio in der ehemaligen Provinz Ogliastra auf Sardinien ist seit 1951 verlassen und ein Geisterdorf, in dem noch die ursprüngliche sardische Bauweise gut zu sehen ist. Wir haben die für diesen Ort so eigene, geisterdorftypische Stimmung in Bild und Video versucht einzufangen.

Die beschwerliche Fahrt nach Gairo Vecchio

Unser <a href=Mietwagen auf dem Parkplatz in Gairo Vecchio" width="250" height="188" srcset="https://reisefanten.de/wp-content/uploads/2016/06/unser-mietwagen-auf-dem-parkplatz-in-gairo-vecchio-250x188.jpg 250w, https://reisefanten.de/wp-content/uploads/2016/06/unser-mietwagen-auf-dem-parkplatz-in-gairo-vecchio.jpg 1200w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die Bergwelt Sardiniens hat es durchaus in sich – was man zunächst bei der für die vielen Strände bekannten Insel nicht denken mag. Aber doch, hier geht es teilweise sehr steil bergauf, so dass wir unseren Fiat500 teilweise sogar im ersten Gang durch die Serpentinen scheuchen mussten. Nach einer steilen Fahrt von den roten Felsen der Rocce Rosse fuhren wir über Tortoli, Bari Sardo und Cardedu auf zunächst auf der SS125, dann auf die steile SP28 Richtung Gairo Sant’Elena. Von hier aus geht es dann wieder den Berg herunter und man landet in Gairo Vecchio, zumindest in dem, was davon noch übrig ist. Wir selbst mussten erst ein wenig suchen, bis wir einen Parkplatz finden konnten, der nicht gerade an der Straße ist und auch sicher genug aussah, um dort das Auto abzustellen. Ausgeschildert war hier leider nichts, daher für euch nun die Geokoordinaten fürs Navi:  39°50’55.5″N 9°29’54.9″E.

Ungewöhnliche Einblicke in Gairo Vecchio

Die traurige Geschichte von Gairo Vecchio

Spannendes Farbspiel in Gairo VecchioDas Dorf Gairo ist am Berghang gelegen und war daher grundsätzlich schon immer starker Witterung ausgesetzt. Nach einer langen Trockenperiode in der Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch setzten plötzlich lang anhaltende, heftige Regenfälle ein, die die Menschen schließlich zwangen, ihre Häuser zu verlassen. Nach diesen Schlammlawinen überlegten die Einwohner, was zu machen sei und es gab mehrere Vorschläge, über die dann abgestimmt wurde. Wiederaufbau, bessere Lage und gänzlich andere Lage waren im Gespräch – richtig einigen konnte man sich jedoch als Gemeinschaft nicht und so kam es, dass sich das Dorf aufspaltete. Die Einwohner bauten kurzerhand neue Siedlungen: Gairo Taquisara, Gairo Sant’Elena, Osini Nuovo und Cardedu, die zum Teil in den Bergen in besserer Lage, zum Teil auch deutlich näher an der Küste liegen.

Impressionen aus Gairo Vecchio

Einige Impressionen von unserem Besuch in Gairo Vecchio haben wir hier in Form einer Galerie zusammengestellt.

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