Deutschland, Nahziele
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Eine Rundfahrt auf dem Königssee

Rundfahrt auf dem Königssee

Das Herzstück des Berchtesgadener Landes und ein Highlight auf unserer Rundreise im Herbst 2020 – der Königssee. Wir starteten in Schönau zur Erkundungstour zu Wasser und zu Fuß.

Platz vor der Anlegestelle in Schönau am KönigsseeWelch ein Glück wir hatten, inmitten von Regentagen meinte der Wettergott es gut mit uns und schenkte uns Kaiserwetter für unseren Tag am Königssee. In Zeiten von Corona wurde darauf verwiesen, im Vorfeld Tickets online zu kaufen. Wir hielten uns daran, was aber auch bedeutete, dass wir nicht mehr flexibel waren und zur gebuchten Zeit unsere Rundfahrt antreten mussten. Wir freuten uns daher sehr, als am Vorabend eine vielversprechende Wettervorhersage zu sehen war.Anlegestelle in Schönau am Königssee

Begehrte Rundfahrten

Anleger in Schönau am KönigsseeDie Tickets waren für den Tag zum Großteil ausgebucht, an den lokalen Kassenhäuschen gab es zwar noch einige Möglichkeiten aber bereits morgens um 9.30h war der Parkplatz schon gut gefüllt. Vom Explorer Hotel konnten wir bequem zu Fuß zum See gehen. An unserem Boot für die Abfahrt um 9.45h hatte sich schon eine längere Schlange gebildet. Später hätten wir nicht da sein sollen. Prompt ging auch schon der Einstieg los.Blick auf den Anleger in Schönau am Königssee

Eine Rundfahrt in Zeiten von Corona

Voll besetztes Schiff auf dem KönigsseeIm Internet war zu lesen, dass für die komplette Fahrt eine Maske getragen werden müsse. Zudem hieß es, dass die Boote nicht komplett bebucht sein würden. Als wir einstiegen, stellte sich dies allerdings anders dar – das Schiff war komplett belegt, Trennwände gab es nicht, dafür trugen alle eine Maske. Zum Glück fanden wir noch zwei freie Plätze ganz hinten, die Schutzplane war dort geöffnet und vermittelte uns ein besseres Gefühl. Dennoch, ganz wohl war uns nicht.Rückwertige Sicht aus einem Ausflugsschiff auf dem Königssee

Echowand auf der Hinfahrt

An Board war eine Reiseleiterin der Reederei, die ein wenig zum Königssee erzählte, wenngleich in jedem zweiten Satz angesprochen wurde, dass sich die Crew über Trinkgeld freue. An der Echowand, dem Highlight der Hinfahrt, verdiente sich die Crew dieses aber auch. Ein Trompeter demonstrierte das Echo und die Gäste waren begeistert.

Erster Halt in St. Bartholomä

Von Schönau, wo die Fahrt beginnt, ging es zunächst nach St. Bartholomä, einer bekannten Wallfahrtskirche. Empfohlen wird, zunächst bis zur Endstation nach Salet zu fahren und auf dem Rückweg nach St. Bartholomä zu fahren. Salet scheint auf unserer Fahrt das beliebtere Ziel zu sein, es stiegen nur wenige Gäste aus und da es noch früh war, stieg keiner zu. St. Bartholomä am Königssee

Endstation Salet

Insgesamt dauerte die Fahrt nach Salet rund 60 Minuten. Bucht man eine Rundfahrt, so kann man sowohl in Salet als auch in St. Bartholomä aussteigen. Unser Plan sah eine Wanderung von Salet zum Obersee und zur Fischunkelalm vor. Als wir am frühen Nachmittag zurück fuhren, kamen die Boote in kurzen Abständen nach Salet. Statt in St. Bartholomä auszusteigen, entschieden wir uns noch für eine kurze Wanderung zum Malerwinkel in Schönau. Einlaufen in Schönau am Königssee

Fazit

Schifffahrt auf dem KönigsseeDer Königssee ist wirklich traumhaft schön und das Wasser spiegelt in den unterschiedlichsten Blau- und Grüntönen. Das Alpenpanorama und die Wanderwege dazu machen den Königssee zu einem begehrten Erholungsgebiet. Wenn das Wetter mitspielt, wird es daher auch gerne mal voll. Tickets für die Rundfahrt sollte man daher unbedingt vorab online kaufen, so dass man sich die Schlangen vor Ort erspart und auch tatsächlich ein Ticket in den Händen hält.

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