Amalfiküste, Italien, Nahziele
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Eine Fahrt auf der Amalfitana

Noch wenig Verkehr auf der Amalfitana

Ein Urlaub an der Amalfiküste ist nicht komplett, wenn man die einzigartige Fahrt auf der Amalfitana nicht miterlebt hat. Ein paar Tipps sollte jedoch jeder beachten.

Blick von der Amalfitana auf die KüsteDie berühmte Küstenstraße führte uns bis Amalfi. Von unserem Hotel in Sorrento brachen wir schon am frühen Morgen auf. Wir haben zunächst überlegt, die Amalfitana komplett zu meiden, da von langen Staus die Rede war. Letztendlich übernahm aber unser Navi die Entscheidung und lotste uns die Amalfitana entlang. Später als um 8h sollte man nicht aufbrechen, um die Fahrt genießen zu können. Gerade in der Sommersaison sowie an den Wochenenden sind zahlreiche Touristen unterwegs. Die Straße selbst ist dermaßen eng und voll, dass mitunter rangiert werden muss. Wir hatten sehr viel Glück und konnten entspannt die Amalfitana im Juli entlang fahren – gerade weil wir so früh aufgebrochen sind. 

Parken entlang der Amalfitana

Enge Straßen auch in den Orten entlang der AmalfitanaUrsprünglich hatten wir uns mal überlegt in den Orten an der Amalfiküste Stopps einzulegen. Davon haben wir aber sehr schnell wieder Abstand genommen, denn Parkplätze sind dort wirklich Mangelware und wenn überhaupt ab 25 EUR Tagesmiete zu haben. Entlang der Badebuchten wurde schon am Morgen entlang der Amalfitana geparkt. Von den zahlreichen Verbotsschildern ließen sich hier viele nicht beirren. Wie hart letztendlich durchgegriffen wird, wissen wir nicht. Standstreifen oder Aussichtspunkte gab es nur in sehr begrenzter Anzahl, so dass wir uns entschieden, Amalfi anzufahren.

Parkhaus in Amalfi

In Amalfi gibt es ein Parkhaus, was für die Amalfiküste schon einzigartig ist. Natürlich ist dieses Parkhaus entsprechend beliebt und es wird zudem natürlich auch von den Einheimischen genutzt, um in der Stadt Einkäufe zu erledigen. Das Parkhaus Luna Rossa befindet sich am Ortsende von Amalfi. Passt ein wenig auf, denn wenn ihr die Einfahrt verpasst, müsst ihr erstmal eine Schleife drehen. 🙂 Das Parkhaus ist nicht mit den großen Parkhäusern bei uns in Deutschland zu vergleichen aber als wir gegen 10h dort eintrafen, konnten wir noch einen freien Platz erwischen. Es müssen übrigens alle Beifahrer aussteigen, ins Parkhaus fährt letztendlich nur der Fahrer. Die Parkgebühren sind je nach Saison unterschiedlich, der Tageshöchstsatz betrug während unserer Zeit 20 EUR. Ein kleiner Tunnel verbindet das Parkhaus mit der Innenstadt von Amalfi, von wo aus wir unsere Erkundungstour starteten. Als wir am späten Nachmittag zurück kamen, hatte sich schon eine Autoschlange vor dem Luna Rossa gebildet. Erst als wieder Autos aus dem Parkhaus fuhren, wurden vereinzelt wieder neue Fahrzeuge zugelassen. Seid also frühzeitig dort – gerade in der Saison.

Tipp:

Übriges solltet ihr vor Fahrtantritt nochmal Tanken, denn die kleinen Tankstellen an der Amalfitana sind sich ihrer Lage durchaus bewusst und verlangen daher hohe Preise.

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