Fernziele, Kreuzfahrt, USA
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Die Sache mit dem Tendern

Ein Kreuzfahrtschiff ist schon ein großes Ding. Und das passt eben nicht überall hin bzw. rein. Zwar gibt es in vielen Häfen entsprechende Terminals, wenn es aber mal zu eng wird, hilft nur eins: Anker werfen und Tendern!

Wer zuerst kommt, tendert zuerst

Ein Tendersticker in der NahaufnahmeWährend unserer Kreuzfahrt kamen wir insgesamt zwei Mal in den Genuss des Tenderns, also einem Landgang, bei dem das Kreuzfahrtschiff nicht im Hafen des Zielortes anlegt, sondern weiter draußen in tiefem Fahrwasser. Auf Cozumel beispielsweise gab es ein Kreuzfahrtterminal und wir konnten direkt an Land gehen, in Belize und bei den Cayman Inseln musste jedoch getendert werden.

Die Tenderboote fassen jedoch nur eine – im Vergleich zur Gesamtzahl aller Passagiere des Kreuzfahrtschiffes – recht geringe Anzahl an Personen, weswegen am jeweiligen Tag des Landganges ganz früh morgens sogenannte Tendersticker verteilt wurden. Wobei verteilt dabei bedeutete, dass man sich selbst dafür anstellen musste. Im Optimalfall macht man das klugerweise noch vor dem Frühstück, denn auch wenn man einen Tendersticker ergattert hat, dauert es noch eine ganze Weile, bis das ganze Prozedere überhaupt erstmal in Gang kommt. Also erst Warten, Sticker holen, Frühstücken, Zähneputzen auf Kabine ;-), dann nach Aufruf der eigenen Gruppennummer schließlich Tendern.

Nach dem Aufruf in die Tenderzone

Ein leeres TenderbootEs ist dabei übrigens wirklich wichtig und sinnvoll, sich erst dann auf den Weg zur Tenderzone zu machen, wenn man auch wirklich aufgerufen wird. Sonst verstopft man die schmalen Gänge und es gibt ein heilloses Chaos. An Bord der Carnival Glory hat dies jedoch erstaunlich gut funktioniert, was aber wohl auch an der guten Kommunikation lag – es wurde wiederholt und deutlich darauf hingewiesen, dass man nur dann was dort zu suchen hat, wenn man auch aufgerufen wird.

Solch klare Ansagen finden wir übrigens sehr gut und sie sorgen dafür, dass insgesamt alles deutlich besser vonstatten gehen kann.

Zurück Tendern ohne Warterei

Die Tenderboote füllen sich wieder bei der RückkehrZurück zum Schiff ging es dann nach dem Landgang ohne Probleme und Warterei. Man sollte jedoch peinlichst genau darauf achten, auch wirklich noch genügend Pufferzeit zu lassen, so dass man auch ganz sicher wieder an Bord kommt. Für Nachzügler gibt es nämlich kein Pardon, außer, man hat über das Kreuzfahrtschiff selbst einen Ausflug gebucht. In diesem Fall, als Cruise Excursion Guest, gibt es nämlich zum Einen eine priorisierte Behandlung zu Beginn als auch eine garantierte Mitnahme zum Schluss. Ihr könnt dann also vor allen anderen austendern und werdet auch garantiert noch wieder zum Schiff zurück mitgenommen. Allerdings haben diese schiffseigenen Ausflüge auch ihren ganz eigenen, sehr hohen Preis.

Ein Tenderboot vom Kreuzfahrtschiff aus gesehen

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