Apuliens Erfrischungsgeheimnis: Caffè Leccese – das ist kalter Espresso mit Mandelmilch. Unser Sommer-Favorit aus Lecce, selbst zu Hause nachgemacht!
Caffè Leccese: Apuliens eisiger Sommertraum
Es war in Apulien, wo wir den Caffè Leccese zum ersten Mal probierten – und sofort ein wenig süchtig danach wurden. Dieser kalte Kaffee aus Lecce, der Barock-Hauptstadt des Salento, ist das perfekte Gegenmittel gegen 30-Grad-Hitze: Kräftiger Espresso, süße Mandelmilch, Eiswürfel – erfrischend, nussig, unwiderstehlich. Ein bisschen wie Amaretto, aber ohne Alkohol. Die Tafel in einer Bar fasste es schon perfekt zusammen: „Caffè Leccese: Ice, Espresso, Mandorla“:
Unsere erfrischende Apulien-Erinnerung
Bei Martinucci oder kleinen Bars bestellten wir ihn immer wieder – in einem Glas mit Schichten: Unten Mandelmilch, dann Eiswürfen, dann Espresso oben drauf. Der erste Schluck war wie ein Weckruf: Bitter-süß, cremig, mit Mandelaroma, das ein wenig an Orangenblüten und auf jeden Fall an Amaretto erinnert. Selbst Ende September, bei deutlich weniger als 30 Grad, war das immer noch unser täglicher Ritual.
Das traditionelle Rezept
Zutaten (für 1 Glas):
- Espresso lungo oder ca. 50 ml starken Mokka-Kaffee
- ca. 10 Gramm Mandelsirup (z.B. Mandellikör Fabbri Amarena)
- 3-4 Eiswürfel
Zubereitung:
- Mandelsirup auf den Boden gießen
- Eiswürfel in Glas geben
- Espresso kochen und vorsichtig darüber gießen
Fertig in 2 Minuten!
Zu Hause nachmachen – mit Tricks
In Deutschland kein Problem: Wir nutzen ohnehin gerne Caffè Borbone, Sorte „Mia Napoli“ (von Amazon, neapolitanisch-dunkel geröstet) gibt den authentischen Kick. Dann einfach Fabbri Mandellikör als Basis für die berühmte Leccese-Note. Nicht ganz wie vor Ort (es fehlt die italienische Magie), aber 90% vom Urlaubsfeeling sind da und das Getränk ist wirklich sehr erfrischend.
Caffè Leccese – wohl bekomm’s!




