Das Cap Formentor zählt zu den eindrucksvollsten Ausflugszielen auf Mallorca und begeistert vor allem durch seine spektakuläre Lage im äußersten Nordosten der Insel.
Es gilt als nordöstlichster Punkt Mallorcas und ist für viele Besucher ein Ort, an dem sich die wilde und ursprüngliche Seite der Insel besonders eindrucksvoll erleben lässt. Schroffe Felsen, steile Serpentinen und weite Blicke über das Meer machen schon die Fahrt dorthin zu einem Erlebnis. Am Ende der Straße wartet mit dem berühmten Leuchtturm von Formentor, dem Far de Formentor, eines der bekanntesten Wahrzeichen Mallorcas. Der Leuchtturm wurde 1863 in Betrieb genommen und steht hoch über dem Meer auf einem markanten Felsvorsprung. Gerade wegen seiner abgeschiedenen Lage und der dramatischen Umgebung ist er ein beliebtes Ziel für Besucher und Fotografen.
Anfahrt
Auch die Anfahrt zum Cap Formentor ist ein besonderer Teil des Ausflugs. Die Straße über die Halbinsel ist kurvenreich und landschaftlich ausgesprochen reizvoll, gleichzeitig wird der Verkehr in den Sommermonaten tagsüber geregelt. Dann ist die Zufahrt auf dem betroffenen Abschnitt für den privaten Verkehr gesperrt, damit die Strecke entlastet und die sensible Natur besser geschützt wird. Wer das Cap Formentor und den Leuchtturm besuchen möchte, kann stattdessen bequem den Bus nehmen. Das ist unkompliziert und gerade in der Hauptsaison meist deutlich entspannter als die Anreise mit dem eigenen Auto.
Besonders praktisch ist, dass das Cap Formentor in der Saison sowohl ab Port de Pollença als auch ab Alcúdia gut mit dem Bus erreichbar ist. Eingesetzt werden dabei die Linien 334 und 335: Die Linie 334 fährt in der Regel von und nach Alcúdia, während die Linie 335 Port de Pollença mit dem Cap Formentor verbindet. Beide Busse verkehren zeitgleich, sodass jeweils eine Verbindung ab Alcúdia und eine ab Port de Pollença besteht. Gerade während der sommerlichen Zufahrtsbeschränkungen ist das eine komfortable Lösung. Wir sind in Alcudia im Stadtzentrum gestartet, wo die Linie startet und sind problemlos mitgekommen.
Auch der Ticketkauf ist unkompliziert. Fahrkarten gibt es direkt beim Busfahrer, besonders bequem ist jedoch die kontaktlose Zahlung mit Kredit- oder Debitkarte. Dabei hält man dieselbe Karte beim Ein- und Aussteigen an das Lesegerät. Diese Art der Bezahlung ist auf dem TIB-Netz besonders praktisch und für Besucher meist die einfachste Lösung.
Die Fahrt selbst ist schon Teil des Erlebnisses. Die Linie 334 hält auf der Halbinsel unter anderem am Mirador del Colomer, am Strand von Formentor, bei Cala Figuera beziehungsweise Cala Murta und schließlich am Leuchtturm. Wer oben nur kurz bleiben möchte, kann oft schon nach etwa zehn Minuten wieder zurückfahren. Ebenso gut kann man die Zeit vor Ort bewusst genießen und auf den nächsten Bus warten, etwa rund 40 Minuten. Dann bleibt genug Gelegenheit, den Blick über Meer und Steilküste schweifen zu lassen, Fotos zu machen oder sich in der Bar am Leuchtturm einen kleinen Snack zu gönnen. Praktisch ist außerdem, dass es dort auch Toiletten gibt.





