Ein Duft aus hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme lag in der Luft, als wir bei 25 Grad unseren Rundgang durch Auckland starteten.
Spätsommer in Auckland, bei uns zu Hause waren wir am Ende des Winters, also ein deutlicher Unterschied. Wir freuten uns sehr auf die Stadterkundung und waren neugierig, was Auckland zu bieten hat. Auckland ist mit rund 1,5 Mio. Einwohnern die größte Stadt Neuseelands. Man merkt davon nicht so viel, die Stadt wirkt eher ziemlich entspannt und nicht wie eine Großstadt. Das gefiel uns schonmal sehr gut.
Skytower
Wir starteten am Skytower, den wir schon von den Silvester-Feuerwerken aus dem Fernsehen kannten. Wir hatten uns den Skytower aufgrund der Aufnahmen irgendwie größer vorgestellt. Dennoch ist der Sky Tower in Auckland mit 328 Metern Höhe das höchste Gebäude Neuseelands. Er ist auf jeden Fall hoch genug, um als Bungee Jumping Spot zu dienen. Das ist eher nicht unser Ding, uns reichte der Blick von unten aus. 😉
Shopping Street
Weiter ging es zur Queen Street, der Haupteinkaufsstraße von Auckland. Die Straße war deutlich grüner als vermutet, mit vielen Bäumen. Die großen Ketten haben hier ihre Filialen aber auch viele Geschäftsgebäude befinden sich hier. Innovative Geschäfte haben wir nicht gefunden, für den Schaufensterbummel war es aber trotzdem ganz nett
Queens Wharf
Am Ende der Queen Street gelangt man zur Queens Wharf, wo die Fähren ablegen und wo in unmittelbarer Nähe auch die nicht ganz so riesigen Kreuzfahrtschiffe anlegen können. Wir mögen Städte, die am Wasser liegen, da es dort meistens einen ganz besonderen Vibe gibt. Diesen Vibe fanden wir auch in Auckland. Den Waterfront Bereich fanden wir auch deswegen so schön, weil es einen interessanten Mix aus Alt und Neu gab.
Viaduct Harbour
Wir setzten unsere Tour in Richtung Viaduct Harbour fort. Der Bereich erinnerte uns ein wenig an die Hamburger Hafencity aber in gewagter und moderner. Der Viaduct Harbour entstand ursprünglich als „Viaduct Basin“ für ein gescheitertes Frachthafen‑Projekt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Danach wurde das Becken jahrzehntelang von Fischkuttern genutzt, bis es für den America’s Cup 2000 zu einem modernen Wohn‑ und Yachthafen‑Viertel umgestaltet wurde. Es war zudem ein sehr aktiver Stadtteil mit Joggern aber auch Schwimmbecken, die für eine Abkühlung genutzt wurden. Das fanden wir richtig cool, zudem das Wasser so schön türkis aussah. Und natürlich war das Schwimmen kostenlos. Zahlreiche Sitzbänke, die in einem erstaunlich guten Zustand waren, luden zum verweilen ein. Hinzu kam der tolle Blick auf die Skyline. Die Kombination katapultierte uns in eine andere Welt. Richtig toll hier in Auckland!
Auckland Fish Market
Der Auckland Fish Market liegt direkt am Wynyard Quarter unweit des Viaduct Harbour und ist seit 1904 eine der wichtigsten Adressen für frische neuseeländische Fische und Meeresfrüchte. Heute ist es ein moderner Indoor‑Outdoor‑Markt mit Ständen, Café‑ und Restaurantbereichen, einem großen Fischauction‑Bereich und direkter Anbindung an den Hafen – ideal, um frisch zu kaufen oder zu essen. Prüft vorher die Öffnungszeiten, am erfolgreichsten seid ihr hier in der Mittagszeit. Als wir dort waren, waren leider schon die Reinigungstrupps unterwegs.
Silo Park
Der Silo Park ist ein besonders lebendiger Stadtpark im Wynyard Quarter. Er ist nach den sechs ursprünglichen Zement‑Silos benannt, die heute den markanten, industriellen Rahmen des Parks bilden. Zusätzlich bietet Silo Park schöne Aussichtspunkte: Man kann über einen Gantry‑Steig aufwärts gehen und von dort einen 360‑Grad‑Blick auf Hafen, Westhaven Marina, Sky Tower und die Auckland Harbour Bridge genießen.
Eis bei Giapo
Bei Giapo legten wir anschließend eine kleine Eispause ein. Wer uns schon länger verfolgt, der / die weiß, dass wir auf Pistazieneis stehen. Bei Giapo gab es die kalifornische Variante. 14 NZD pro Portion aber seeehr lecker. Und bei 25 Grad gehört ein Eis natürlich dazu. 😉
Albert Park
Der Albert Park ist der Stadtpark von Auckland, er befindet sich unweit der Queen Street und hier kamen wir auf unserer Rückrunde noch kurz vorbei. Auf dem Gelände stand bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Albert Barracks, eine britische Militärbefestigung, die nach dem Rückzug der Armee in den 1870er Jahren in einen Park umgewandelt wurde. Vor der europäischen Besiedlung lebten hier Māori‑Gemeinschaften, unter anderem eine Siedlung namens Rangipuke bzw. Mangahekea, was der Park heute durch historische Hinweise und Gedenksteine aufgreift.Die Parkanlage wurde 1881 im Zuge eines Wettbewerbs entworfen und folgt einem formalen, symmetrischen Layout entlang einer Hauptachse. Eine kleine Oase der Ruhe, die auch zum Picknick einlädt.
Fazit
Wir fanden den Mix von Alt und Neu in Auckland richtig gut. Der Waterfront Bereich ist schön gestaltet worden und die Neuseeländer scheinen ihre Infrastruktur gut zu pflegen und damit gut umzugehen. Auckland fühlte sich nicht an wie eine Großstadt, dafür war es viel zu unaufgeregt. Dennoch hat man dort alles, was zu einer Großstadt gehört. Ein sehr interessanter und toller Mix. Besonders die Lage am Wasser hat uns sehr gut gefallen. Ein toller Einstieg für unsere Reise durch Neuseeland.






