Deutschland, Nahziele
Schreibe einen Kommentar

Anreise auf die Insel Juist

Anreise Juist (13)

Für die Anreise auf die Insel Juist stehen mehrere Optionen zur Verfügung.

Anreise Juist (14)Wir starteten unsere Reise nach Juist ganz klassisch in Norddeich-Mole, wo die Fähren zur ostfriesischen Insel ablegen. Da Juist autofrei ist, blieb unser Auto konsequent auf dem Festland stehen – und das fühlte sich schon bei der Anreise ein bisschen nach Auszeit an. Rund um die Mole gibt es mehrere Langzeitparkplätze, teils direkt am Fährterminal, teils wenige Gehminuten entfernt, auf denen wir unser Auto für die Dauer des Inselurlaubs abstellen. Den Parkplatz buchten wir bereits vorab online. Auf Juist selbst waren wir dann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Pferdekutsche und Gepäckkarren unterwegs, was den besonderen, ruhigen Charakter der Insel ausmacht.

Mit dem Töwerland-Express

Anreise Juist (6)Es gibt in Norddeich-Mole zwei Fährbetreiber, die Reederei Norden-Frisia und den Töwerland-Express. Wir fuhren mit dem Töwerland-Express, der die Strecke mit Schnellbooten fährt, so dass die Fahrtzeit gerade mal eine halbe bis dreiviertel Stunde dauert.  Wir genossen die Fahrt durchs Wattenmeer, während das Festland langsam hinter uns verschwindet.  Ganz unabhängig von Ebbe und Flut ist aber auch dieser Express nicht, denn die Tide bestimmt rund um Juist immer noch den Takt. Die Gezeiten spielen bei der Planung eine Hauptrolle, denn die Fahrpläne der Fähren richten sich nach dem Hochwasser und ändern sich daher täglich.Anreise Juist (7)

Mit dem Flugzeug auf die Insel

Wer lieber durch die Luft statt übers Wasser reist, kann Juist auch per Flugzeug ansteuern: Vom Festland aus starten kleine Maschinen, die euch in wenigen Minuten auf den Inselflugplatz bringen. Eine praktische Alternative zur Fähre, gerade wenn man nicht allzu viel Zeit hat oder keinen Platz auf einer Fähre ergattern konnte.

Töwerland

Und warum wird Juist eigentlich Töwerland genannt? Der Beiname kommt aus dem Plattdeutschen und leitet sich von „Töwer“ für „Zauber“ ab – Töwerland ist also das „Zauberland“. Wer einmal erlebt hat, wie still es wird, wenn man abends am Strand steht, nur das Meeresrauschen hört und kein Autolärm die Ruhe stört, versteht ziemlich schnell, warum sich dieser Name bis heute gehalten hat.

Vielen Dank an den Töwerland-Express für diese tolle Kooperation.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert